Mörbisch

Evanglische Kirche Mörbisch

Gottesdienste, Arbeit in der Gemeinde

Gottesdienste werden jeden Sonn- und Feiertag um 10 Uhr gefeiert, Kindergottesdienste jeden Sonntag um 11 Uhr (außer in den Ferien). Außerdem gibt es neun Familiengottesdienste im Jahr (sonntags 17 Uhr).

In unserer Gemeinde gibt es Angebote für Kinder, Konfirmanden und Jugendliche, Bibelkreise, musikalisch gestaltete Advent- und Passionsandachten, einen Frauensingkreis, eine Theatergruppe, Konzerte in der Kirche, Ausflüge, den Kirchenkaffee, die Konfirmandenfahrt, die jährliche Kinderfreizeit auf Burg Finstergrün, Bildungsreisen für Erwachsene, das Kirchenfest im Sommer, Bildungsarbeit im Rahmen des Evangelischen Bildungswerkes und vieles mehr.

Einen Schwerpunkt unserer Gemeinde bildet die kirchenmusikalische Arbeit mit Kindern. Wir haben derzeit zwei Kinderchöre und einen Teeniechor. Sie werden von Diözesankantorin Mareen Osterloh geleitet, die zu 25% in unserer Gemeinde angestellt ist.

Geschichtliches

Als Stadtdorf von Sopron/Ödenburg kam Mörbisch schon sehr früh in Berührung mit der Lehre Martin Luthers. Unterbrochen von Zeiten der Gegenreformation, in denen der evangelische Glaube verboten war, gibt es seit ungefähr 450 Jahren, jedenfalls seit 1578, eine evangelische Gemeinde und evangelische Gottesdienste in Mörbisch und schon kurze Zeit später auch eine evangelische Schule.

Ein entscheidendes Datum für die Evangelischen, die von 1584 bis 1606 und von 1674 bis 1781 ihren Glauben nur im Verborgenen leben konnten (Geheimprotestantismus) war das Toleranzpatent Josephs II. im Jahr 1781, das – wenn auch eingeschränkt – unserer Konfession die Religionsausübung wieder gestattete. Bei einer Einwohnerzahl von 600 im damaligen Mörbisch bekannten sich mehr als 100 Familien zum evangelischen Glauben.

1785 wurde die Pfarrgemeinde neu gegründet, 1786-1790 ein Pfarr- und Schulhaus gebaut, 1792 wurde die Kirche als Bethaus ohne Turm errichtet; alle Bauten mussten von den Gemeindegliedern finanziert werden. Eine Besonderheit unserer Kirche ist der Kanzelaltar. Er betont – der lutherischen Theologie entsprechend – die Verbindung von Wort und Sakrament. Auf unserem Kanzelaltar findet sich ein Relief aus der Erbauungszeit der Kirche, das Jesu Gleichnis vom Sämann darstellt.

1854 wurde der Kirchturm im neugotischen Stil fertig gestellt. Mit dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich 1921 verloren die evangelischen Gemeinden rund um Sopron/ Ödenburg ihre kirchliche Heimat. Seither gehört die Pfarrgemeinde Mörbisch zur Evangelischen Kirche in Österreich. Im Jahr 1967 wurde die Kirche erweitert und erhielt den Namen Christuskirche. Aus dem Jahr 1976 stammt das Altarbild unserer Kirche, das Gerhard Gloser, ein Schüler von Anton Lehmden gemalt hat. Es zeigt den auferstandenen Christus. Die zweimanualige Orgel (17 Register) wurde 1985 von der Firma Gebrüder Krenn, gebaut.

Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr
Christuskirche, Hauptstraße 6, 7072 Mörbisch am See

Personen

Senior Mag. Joachim Grössing
Kurator: Helmut Lang

Org: Diözesankantorin Marren Osterloh, Karin Supper

RL: Manuela Schindler, Pfr. Mag. Joachim Grössing

Kontakt

Christuskirche, Hauptstraße 6, 7072 Mörbisch am See

Telefon 02685/82 61
Fax 02685/82 61-4
Mobil 0699/18 87 71 60

E-Mail ta.no1545000070a@hcs1545000070ibreo1545000070m-gna1545000070ve1545000070

https://www.moerbischlutherisch.at/